Privat- und Kassenpraxis für Burnout und Paartherapie

Dr. Guido Kurtz

Einzelberatung

In der psychotherapeutischen Beratung werden zu einem klar begrenzten Problem Lösungen vorgeschlagen und Veränderungen angeregt, die der Klient dann außerhalb der Praxis umsetzen kann. Darin unterscheidet sich eine Beratung von einer Therapie: In der Beratung werden Lösungen aufgezeigt, die auf eine Veränderung der äußeren Umstände abzielen. Es geht eher darum, diese Umstände zu verändern als die persönlichen Strukturen.

Ziel ist es, bei der Bewältigung privater oder beruflicher Probleme zu unterstützen. Tendenziell ist eine Beratung deutlich kürzer als eine Therapie. Sie eignet sich auch als Präventivmaßnahme, um bei Konflikten und Krisen in Familie oder Beruf der Entstehung körperlicher und seelischer Krankheiten vorzubeugen.

Paarberatung

Bei kleineren Paarproblemen stellt eine Paarberatung eine ausreichende Maßnahme dar, mitunter geht sie aber auch als diagnostische Einheit einer Paartherapie voran. Oft entscheidet sich erst in der Paarberatung, ob eine Beratung ausreicht oder eine Therapie sinnvoll ist, weil tiefer liegende Strukturen in der Paarbeziehung gestört sind.

In längeren partnerschaftlichen Beziehungen kann es durch ungünstige äußere Umstände zu Problemen in den Interaktionen zwischen den Partnern kommen, wodurch eine Störung entsteht. Oft reicht es aus, die Umstände zu verändern, um die Störung zu überwinden. Dabei ist der Therapeut nicht parteiisch, sondern schlägt als „neutraler Dritter“ eine Lösung vor, die für beide Partner akzeptabel ist.

Anlässe für eine Paarberatung können sein:

Mediation

Eine Beratung kann z. B. zur Vermittlung zwischen Konfliktparteien sinnvoll sein. Diese spezielle Form der Beratung nennt man Mediation. Mediation gibt es in vielen Bereichen, beispielsweise bei vor Gericht streitenden Parteien, bei Nachbarschafts- oder familiären Konflikten. Oft traut die eine Partei der anderen keine gerechte Lösung zu. Dieses Misstrauen führt dann häufig zum Streit. In der psychologischen Mediation arbeitet der Mediator als „unparteiischer Dritter“ gemeinsam mit den Konfliktparteien an einer Lösung. Das Vertrauen beider Parteien in den Mediator ist eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg einer Mediation. Zum Ende einer Mediation wird eine verbindliche Vereinbarung getroffen, der beide Konfliktparteien zustimmen.

Oft können so langjährige Gerichtsprozesse oder Streitigkeiten in kurzer Zeit beendet werden. Dadurch sparen beide Parteien Geld, Zeit und Nerven.

Anlässe für eine Mediation können sein: